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Ulm ist der Rising Star

Ulm ist der Rising Star

Deutschlands Städte befinden sich im stetigen Wandel und mit ihnen ihre Fußgängerzonen und Prachtstraßen (in der Studie Highstreets genannt). Konzepte werden überdacht, Durchmischung findet auf der Fläche und in den Einkaufsstraßen selbst statt. Entscheidende Treiber sind dabei ein sich veränderndes Konsumentenverhalten und neue städtebauliche Leitlinien. Dort, wo einst vor allem eingekauft wurde, sind zunehmend Wohnungen, Gastronomiebetriebe, Büros und Freizeitflächen zu finden – eine zunehmende Diversifizierung mit dem Ziel, die Innenstädte auch nach Ladenschluss mit Leben zu füllen. Doch was heißt das genau?

Foto Sedelhöfe: Ulms neuster Mix aus Läden, Gastronomie, Wohnungen und Freizeitflächen: Die Sedelhöfe

Um Trends in einen ganzheitlichen Kontext setzen, Entwicklungen verorten und Präsenzverschiebungen bestimmter Warengruppen und Unternehmenstypen identifizieren zu können, hat BMO Real Estate Partners Deutschland in Zusammenarbeit mit der bulwiengesa AG ein Tool entwickelt, das die Mieter- und Besatzstrukturen in den Highstreets von 141 deutschen Städten erfasst. In Gänze werden über 150 Highstreets, rund 150 innerstädtische Shoppingcenter, mehr als 6.600 Mieter und über 20.700 Shops mittels der Visualisierungs-Software „Tableau“ zusammengeführt. Das Tool bildet einen Status Quo noch vor COVID-19 ab, bietet erstmals einen interaktiven Überblick über Deutschlands Einkaufsstraßen und zeigt deren Entwicklungspotenziale auf. Die gesamte Studie ist hier vollständig abrufbar. Die Bestandsaufnahme wird zukünftig jährlich aktualisiert und schafft damit die Basis, um Veränderungen am jeweiligen Standort zu verifizieren.

Mit einem Score von rund 69,6 führt Ulm die Rising Stars an, dicht gefolgt von Heidelberg mit einem Score von gut 69,5.

Bewertet wurden die Bahnhofstraße und Hirschstraße zwischen Hauptbahnhof und Münsterplatz.  

KEYFACTS

  • Mit 53 % der internationalen Filialisten liegt Ulm deutlich über dem Durchschnittswert aller Städte (40 %).
  • Mode wird in Ulm ebenfalls großgeschrieben: Rund 51 % der Ladeneinheiten in der Highstreet sind von modischen Händlern besetzt. Der prozentuale Anteil des modischen Bedarfs liegt bei den 141 untersuchten Standorten bei 35 %.
  • Auch im Einzelhandel zeigt Ulm sein Faible für Innovationen und Digitalisierung: 10 % der Stores werden der Warengruppe Elektro und Technik zugeordnet.
  • Auch in der Kaufkraft hat Ulm die Nase weit vorn: Das verfügbare Einkommen liegt mit 28.750 Euro mehr als 5.000 Euro über dem Budget der Stuttgarter Nachbarn.

Andreas Krempel
Andreas Krempel

Hauptberuflich Chef von Krempel & Co. und immer an spannenden Aufträgen interessiert. Manchmal sagt er: „Die Schornsteine müssen rauchen.“ Seit 9. Mai 2018 ist alles ganz anders: Da haben wir den 1. #sowasvonulm-Beitrag auf instagram gepostet. Seitdem sehen wir nur noch Herzchen, zählen Abonennten statt Geld. Unser neues Lieblingsmodel heißt Ulm. Andreas Krempel ist der Fädeninderhandhalter, er kümmert sich darum, dass jeder was zu tun hat und hat für jedes Problem eine, zwei oder drei Lösungen parat. #fadeninderhandhalter #facts #instagram #boss

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