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TENET – #sowasvonulm-Filmkritik

TENET – #sowasvonulm-Filmkritik

Werbung – #sowasvonulm-Filmkritik ist eine Kooperation von #sowasvonulm mit dem Dietrich-Theater in Neu-Ulm.

Nachdem wegen Corona so ziemlich alle großen Blockbuster erstmal verschoben und abgesagt wurden kam letzten Mittwoch am 26.08.2020 endlich TENET in die Kinos. TENET ist das neuste Meisterwerk von Christopher Nolan (Interstellar, Inception, Die Dark Night Trilogie, …).

TENET erzählt die Geschichte eines CIA-Agenten, der Teil einer Geheimorganisation wird, die es sich zur Aufgabe gemacht hat einen dritten Weltkrieg zu verhindern. Dabei geht es um Zeit – genauer gesagt um das physikalische Konzept der Zeitumkehr-Invarianz.

Klingt nach Nolan? Definitiv! Wir haben 2 #sowasvonulm-Filmkritiker eingeladen im Dietrich-Theater Neu-Ulm den Blockbuster anzuschauen und zu bewerten.

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Das Filmkritiker Interview zu TENET

Filmkritik

Die #sowasvonulm-Filmkritiker zu TENET waren Philipp und Bernd (Titelbild oben v.l.n.r.), beide 38 und große Nolan Fans. Beide fanden den Film super.

Hattet ihr Erwartungen an den Film und hat die Verzögerung durch Corona die Spannung gesteigert?

Bernd: Also bei mir auf jeden Fall. Als ich den ersten Trailer gesehen habe, wollte ich den Film unbedingt direkt sehen. Ich bin großer Christopher Nolan Fan und bin echt froh, dass der Film jetzt endlich in die Kinos gekommen ist. Und so einen Film muss man sowieso im Kino schauen.

Philipp: Es war auf jeden Fall ein Highlight. Und es ist toll, dass gerade wenn man jetzt endlich wieder ins Kino kann, dass es so ein starker Film kommt – von dem her auf jeden Fall.

Nachdem es ein Christopher Nolan Film ist – habt ihr ihn überhaupt verstanden?

Bernd: Teilweise. Also die wichtigsten Basics bekommt man natürlich mit, wenn man tiefer gehen möchte würde ich empfehlen ihn 2 oder 3-mal anzuschauen, aber das ist bei Inception und Interstellar auch nicht anders gewesen.

Philipp: Richtig, er ist schon sehr überwältigend, es verschwimmt schön Realität mit Fiktion. Da ist es schwer das auf Anhieb unter einen Hut zu bekommen. Aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Im Vorhinein hat man mitbekommen, dass die meisten Actionszenen live und vor Ort gedreht wurden statt auf CGI zurückzugreifen. Hat man das beim Film gemerkt? Und wie habt ihr dieses „Vorwärts-Rückwärts-Ding“ wahrgenommen?

Philipp: Es war manchmal schon schwierig auseinanderzuhalten wann es jetzt vorwärts oder rückwärts läuft. Aber es war toll umgesetzt.

Bernd: Die Actionszenen wirkten nicht so ganz überfrachtet wie in anderen Filmen. Man konnte ihnen die Realtiätsnähe noch abnehmen.

Ihr habt beim Film das erste Mal die D-Box-Sitze ausprobiert, die während dem Film noch physische Bewegung reinbringen und den Film diesbezüglich noch unterstützen, wie fandet ihr die?

Philipp: Klasse!

Bernd: Ja ich fands auch geil. Vor allem bei der ersten Szene, in der es ja schon hammermäßig beginnt, habe ich kurz einen Schreck bekommen, weil ich nicht drauf vorbereitet war. Aber man ist damit schon viel mehr mit dabei in der Szene.

Philipp: Gerade die Actionszenen fühlt man viel intensiver dadurch.

Wie würdet ihr den Film in einem Satz zusammenfassen?

Bernd: Herausfordernd aber lohnenswert und er setzt neue Maßstäbe für den Actionfilm (ja, es klingt wie ein Klischee, aber in dem Fall stimmt es aber und man versteht es, wenn man den Film gesehen hat).

Philipp: Bildgewaltiges Kinocomeback, gerade in Sachen Science-Fiction und Action, aber mit einer wirklich interessanten Geschichte. […]

Den Trailer zum Film findet ihr hier:

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Fazit

Unsere Filmkritiker Bernd und Philipp würden dem Film 4 von 5 Sternen geben. Wir (Maurice, Christina und Tobias vom Dietrich-Theater) übrigens ebenfalls. Warum nur 4 von 5? Man muss ja noch ein bisschen Luft nach oben lassen… 😉

Es ist auch definitiv ein Film über den man gut reden kann. Wir haben nach dem Film noch diskutiert, überlegt und sind kaum zum Ende gekommen.

Was definitiv hervozuheben ist, da waren wir uns alle einig, war der diverse Cast. Es ist toll dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und geschlechtsunabhängig gleichberechtigt in der Handlung sind, ohne dass alte Klischees bedient werden. Auch wichtige gesellschaftliche Themen wie Konsum, Umwelt und häusliche Gewalt werden thematisiert.

Philipp hat uns gleich am nächsten Morgen nochmal geschrieben und wir haben uns nochmal über den Film unterhalten. Er merkte an, dass der Film nicht nur bildgewaltig ist sondern auch der Soundtrack den Film wahnsinnig gut unterstützt – dem können wir natürlich nur zustimmen.

Alles in Allem ist der Film ein gelungenes Meisterwerk. Fans kommen zu hundert Prozent auf ihre Kosten. Man muss aber kein Hardcore-Nolan-Fan sein, um Spaß an dem Film zu haben. Und da am Wochenende perfektes Kinowetter ist – empfehlen wir unbedingt TENET im Kino zu sehen. Karten bekommt ihr hier: dietrich-theater.de

Filmstart: 26.08.2020
Regisseur: Christopher Nolan
Filmmusik: Ludwig Göransson
In den Hauptrollen: John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicky, Clémence Poésy
Budget: $200 – 225 Mio.

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